Integrationsmassnahmen

Wer noch nicht in der Lage ist, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, kann daran arbeiten. Im Rahmen einer Integrationsmassname wird die Eingliederungsfähigkeit in kleinen Schritten aufgebaut.

Die Integrationsmassnahme soll die Eingliederungsfähigkeit verbessern. Die Teilnehmenden verfügen über ein gewisses Potenzial im Hinblick auf die berufliche Integration, erfüllen jedoch die Voraussetzungen für ein Arbeitstraining noch nicht. Bedingung für die Teilnahme ist die Fähigkeit, mindestens zwei Stunden täglich an mindestens vier Tagen pro Woche am Arbeitsplatz präsent zu sein.

Ziel
Die Integrationsmassnahme hat zum Ziel, die Eingliederungsfähigkeit zu erreichen.

Betreuung
Am Arbeitsplatz werden die Teilnehmenden von einer arbeitsagogischen Fachperson begleitet. Den gesamten Integrationsprozess steuert eine Fachperson der Sozialen Arbeit.

Durchführung
Die Integrationsmassnahme umfasst die Gewöhnung an den Arbeitsprozess, den Aufbau der Arbeitsmotivation, die Stabilisierung der Persönlichkeit und das Aneignen von sozialen Grundkompetenzen. Zu Beginn findet ein Belastbarkeitstraining statt, das drei Monate dauert. Dann folgt ein Aufbautraining, das rund sechs Monate in Anspruch nimmt und um weitere drei bis sechs Monate verlängert werden kann.
In folgenden Betrieben kann die Integrationsmassnahme durchgeführt werden:

Testverfahren
Die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden wird in regelmässigen Intervallen ausgewertet. Im Rahmen von Standortgesprächen evaluieren die Beteiligten die Ziele und definieren neue Massnahmen. Die Einschätzungen der Fachpersonen gelten als wichtige Referenz.

Stärken

  • Integration in ein Team
  • Mitwirkung in der Produktion
  • Anreiz durch die Übernahme von Verantwortung

Aufnahmekriterien

  • Gültige Zusage des zuständigen Kostenträgers
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  • Grundkenntnisse der deutschen Sprache
  • Keine akute Suchtthematik
  • Keine akute psychische Krise