Arbeitstraining

Das Arbeitstraining fördert Schlüsselkompetenzen und steigert die Leistungsfähigkeit – damit der Sprung in den ersten Arbeitsmarkt gelingt.

Im Arbeitstraining eignen sich die Teilnehmenden Schlüsselkompetenzen an und erweitern ihre Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Dadurch wird der Prozess der beruflichen Wiedereingliederung unterstützt und umgesetzt.

Ziel
Die Teilnehmenden definieren die Ziele des Arbeitstrainings der individuellen Situation entsprechend. In der Regel wird eine Erwerbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt angestrebt.

Betreuung
Am Arbeitsplatz werden die Teilnehmenden von einer arbeitsagogischen und/oder berufsspezifischen Fachperson begleitet. Eine Fachperson der Sozialen Arbeit steuert den Trainingsprozess.

Durchführung
Das Arbeitstraining dauert drei bis sechs Monate. Die Gestaltung der Massnahme orientiert sich an der individuellen Ausgangslage der teilnehmenden Person. Die Förderung der Schlüsselkompetenzen sowie der Arbeitsfähigkeit und Arbeitsleistung haben höchste Priorität. Bei Bedarf und nach Möglichkeit wird ein Praktikum im ersten Arbeitsmarkt absolviert. Ergänzend kann ein individuelles Bewerbungscoaching angeboten werden, das bei der Aktualisierung und Erstellung von zeitgemässen und branchenspezifischen Bewerbungsunterlagen Unterstützung bietet. Zudem erarbeiten die Teilnehmenden eine spezifische Bewerbungsstrategie.

Das Arbeitstraining kann in folgenden Betrieben durchgeführt werden:

Testverfahren
Die Entwicklung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit wird in regelmässigen Intervallen ausgewertet. Die Standortgespräche dienen der Evaluation von Zielen und der Definition von neuen Massnahmen. Die Einschätzung der Fachperson gilt als wichtige Referenz.

Stärken

  • Mitarbeit in Betrieben mit Kontaktnetz zu KMU
  • Realitätsnahes Trainingsfeld
  • Einsatzmöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt
  • Persönliches Bewerbungscoaching

Aufnahmekriterien

  • Gültige Zusage des zuständigen Kostenträgers
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  • Grundkenntnisse der deutschen Sprache
  • Keine akute Suchtthematik
  • Keine akute psychische Krise