Konzept

Alle Themen des Alltags
Mögliche Themen der ambulanten Nachsorge sind Rückfallprävention, Wohnen, Berufs- und Weiterbildung, Gesundheit, Alltagsbewältigung, Beziehungen und Freizeitgestaltung. Die Hilfe umfasst zudem Sachleistungen wie Lohnverwaltung, Schuldensanierung und Unterstützung bei Stipendiengesuchen oder Darlehensanträgen. Die aktive Mitarbeit der Klientin oder des Klienten ist dabei zentral. Ein wesentlicher Faktor für das Gelingen der Integration ist das soziale Umfeld: Es bietet meistens ein ebenso grosses Unterstützungs- wie Konfliktpotenzial. Im Rahmen der Beratungsgespräche werden belastende Situationen analysiert und konstruktive Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Angehörige oder Arbeitgeber nehmen nach Möglichkeit gezielt an gemeinsamen Gesprächen teil.

Massgeschneidertes Angebot
Der Übertritt von der stationären Therapie in die ambulante Nachsorge wird einen Monat vor Austritt mit allen involvierten Personen geplant. Gleichzeitig setzen die Beteiligten die wichtigsten Ziele. Klientinnen und Klienten, deren Therapieende bereits länger zurückliegt, können direkt mit den Fachpersonen der ambulanten Nachsorge Kontakt aufnehmen. Nach einer ersten telefonischen Abklärung wird eine erste Sitzung vereinbart. Die ambulante Nachsorge gilt als abgeschlossen, wenn die definierten Ziele erreicht oder die betroffene Person sich ausreichend sicher fühlt, um den Alltag selbstständig zu meistern.

Vorteile

  • Rasche und unbürokratische professionelle Unterstützung
  • Festigung der erreichten Ziele und der persönlichen Autonomie
  • Gezielter Einbezug von Angehörigen, Partnern oder Freunden
  • Koordinations- und Vernetzungsarbeit im Bereich der beruflichen Integration
  • Möglichkeit der Teilnahme an themenzentrierten Gruppen zur Unterstützung in spezifischen Fragen
  • Zertifiziert mit dem Qualitätslabel QuaTheDA

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene stationäre Therapie
  • Mündliche Verständigung in deutscher Sprache